EML in PDF umwandeln
Aus einer gespeicherten E-Mail ein Dokument machen, das sich ablegen, drucken und weitergeben lässt — ohne sie einem Konvertierungsdienst zu überlassen.
E-Mail in ein PDF umwandeln
Ziehen Sie die .eml- oder .msg-Datei hinein, prüfen Sie am Bildschirm, dass es die richtige Nachricht ist, und exportieren Sie. Die Umwandlung läuft in Ihrem Browser.
Konverter öffnenLesen ist kostenlos. Der Export ist kostenpflichtig — siehe Preise.
Warum ein PDF und nicht die Originaldatei
Eine .eml-Datei ist für ein Mailprogramm hervorragend und für alle
anderen nutzlos. Sie lässt sich nicht an eine Akte anfügen, in kein
Dokumentenmanagementsystem einstellen und an niemanden schicken, der kein
Mailprogramm benutzt — und in einem Jahr ist möglicherweise das Programm
verschwunden, das sie heute öffnet.
Ein PDF hat keines dieser Probleme. Es lässt sich auf jedem Gerät öffnen und vorhersehbar ausdrucken, und es hält Kopfzeilen, Nachrichtentext und Anhangsliste auf einem Dokument zusammen, das ein Mensch, ein Gericht oder eine Prüferin ohne Spezialsoftware lesen kann. Für Fristen, Nachweise und Buchhaltungsbelege ist das der Unterschied zwischen einer Datei und einem Dokument.
So geht es
- Ziehen Sie die
.eml- oder.msg-Datei in den Konverter. - Prüfen Sie die Nachricht am Bildschirm: Absender, Empfänger, Datum, Betreff und Anhänge.
- Wählen Sie PDF herunterladen.
Das PDF beginnt mit dem Kopfzeilenblock, darunter folgt der Nachrichtentext und anschließend die Liste der Anhänge mit Namen und Größen. Diese drei Teile machen aus einer gespeicherten E-Mail einen brauchbaren Nachweis statt einer bloßen Momentaufnahme: ohne Kopfzeilen fehlt der Zeitstempel, ohne Anhangsliste bleibt offen, was mitgeschickt wurde.
Das Öffnen und Lesen ist kostenlos und in der Anzahl nicht begrenzt. Kostenpflichtig sind der PDF-Export und das Herunterladen der Anhänge; die Konditionen stehen auf Preise.
Der Punkt, den die meisten Konverter nicht erwähnen
Wohin Ihre Nachricht geht
Die üblichen Online-Konverter arbeiten so: Ihre Datei wird auf deren Server geladen, dort umgewandelt, und Sie bekommen einen Link. Das ist eine Kopie einer privaten Nachricht auf einem fremden Rechner, so lange gespeichert, wie die Aufbewahrungsregeln dieses Anbieters es vorsehen — und nachvollziehen können Sie das nicht.
Hier läuft die Umwandlung im Browser. Es wird nichts hochgeladen, und Sie können es überprüfen: öffnen Sie den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und beobachten Sie die Umwandlung. Es geht keine Anfrage hinaus, die die Nachricht enthält.
Bei einem Urlaubsfoto ist diese Unterscheidung akademisch. Bei einem Vertrag, einer Lohnabrechnung oder einer Nachricht mit personenbezogenen Daten Dritter ist sie die ganze Frage — und nach DSGVO auch Ihre Verantwortung, nicht die des Konverters.
Erst die Datei, dann das PDF
Häufig liegt die Nachricht noch im Postfach und nicht als Datei auf der Festplatte. Der Zwischenschritt ist schnell erledigt, unterscheidet sich aber je nach Umgebung:
- Gmail im Browser — die Nachricht öffnen und im Dreipunkt-Menü der einzelnen Nachricht (die drei Punkte rechts oben in der Nachricht, nicht in der Werkzeugleiste des Postfachs) Nachricht herunterladen wählen. Es entsteht eine
.eml-Datei. - Thunderbird — die Nachricht aus der Liste auf den Desktop ziehen. Das Ergebnis ist eine
.eml-Datei. - Apple Mail — ebenso: Nachricht aus der Liste in den Finder ziehen.
- Klassisches Outlook — Datei → Speichern unter oder die Nachricht aus der Liste herausziehen. Dabei entsteht eine
.msg-Datei, die der Konverter ebenfalls liest.
Soll die Nachricht als Nachweis dienen, ist dieser Weg dem Weiterleiten vorzuziehen: beim Weiterleiten im Nachrichtentext entsteht eine Abschrift, beim Speichern als Datei bleibt das Original mit allen Kopfzeilen erhalten.
Die Wege über Ihr Mailprogramm
- Drucken nach PDF — in jedem Mailprogramm und in jedem Browser über den Druckdialog möglich: als Drucker „Als PDF speichern“ bzw. „Microsoft Print to PDF“ wählen. Ergebnis ist eine Bildschirmabbildung der Nachricht; der technische Kopfzeilenblock fehlt dabei in der Regel.
- Thunderbird — die gespeicherte Nachricht öffnen und über den Druckdialog nach PDF ausgeben.
- Outlook — ebenfalls über den Druckdialog. Die Formatierung der Ausgabe lässt sich dabei nur begrenzt beeinflussen.
Der Druckweg genügt, wenn es nur um den Wortlaut geht. Sobald der Nachweis die Zustellkette, den Zeitstempel oder die Prüfergebnisse zu SPF, DKIM und DMARC enthalten soll, reicht eine Bildschirmabbildung nicht — dann brauchen Sie einen Export, der die Kopfzeilen mitnimmt.
Häufige Fragen
Wird meine E-Mail dabei hochgeladen?
Enthält das PDF auch die Anhänge?
Funktioniert das auch mit .msg-Dateien aus Outlook?
.msg-Dateien kann der Textkörper als Nur-Text erscheinen, weil Outlook die HTML-Fassung häufig in komprimiertem RTF ablegt, das wir nicht auflösen. Wortlaut, Kopfzeilen und Anhangsliste sind vollständig.